Von Henry Nieland auf Montag, 03. August 2026
Kategorie: Unternehmen

Rad am Ring 2026: Fahrrad-Wissen vermehrt sich, indem man es teilt – Erfahrungen von der Strecke

Wenn man den Slogan der ORDIX AG „Wissen vermehrt sich, indem man es teilt.“ ernst nimmt, dann endet Wissensaustausch nicht beim Kunden, sondern setzt sich auch beim 24-h-Rennen auf dem Nürburgring fort.

Beim diesjährigen Rad am Ring war unser Team nicht nur sportlich unterwegs, sondern hat die Gelegenheit genutzt, Erfahrungen rund ums Rennrad auszutauschen.

Egal, ob es um notwendige Wartungstätigkeiten (Reifen wechseln, Bremsen tauschen, Kettenwachs oder die neuesten Technik-Tricks) ging, irgendwo auf dem Campingplatz fand sich immer jemand, der einen hilfreichen Tipp parat (oder dringend nötig) hatte. Beratungs-Know-how eben; nur diesmal nicht für Kunden, sondern für unsere Fahrräder.

Natürlich wurde das Wochenende organisiert, wie man es von Team ORDIX erwartet: Es gab ein großzügiges Sportler-Camp mit allerhand Nettigkeiten; nur den Tischkicker haben wir vermisst. Nach einem kurzen Besuch auf dem VIP-Klo auf dem Dach des Paddocks stand bereits früh am Morgen die erste Teambesprechung auf dem Campingplatz an. Startreihenfolge, Fahrerwechsel, Verpflegung, Zeitplanung, fast hätte nur noch ein Gantt-Diagramm oder Jira Dashboard gefehlt.

Und auch die Rufbereitschaft durfte nicht fehlen. Während andere nachts schliefen, klingelte bei uns um 4:30 Uhr das Handy, damit der nächste Fahrer pünktlich zu seiner Runde aufbrechen konnte. Nachtschichten gehören schließlich zum Geschäft, egal ob im Rechenzentrum oder auf der Nordschleife.

Die Atmosphäre auf der Strecke war einfach einzigartig. Tagsüber kämpft man sich die Hohe Acht hochachtungsvoll hinauf, nachts fährt man im Schein der Lampen durch die „Grüne Hölle“ und am Ende sitzt das ganze Team gemeinsam bei einem wohlverdienten Teller kalter Pasta mit Pesto. (Man munkelt, dass es auch ein paar geheime Ausflüge zur Currywurstbude gab, um zumindest in Gedanken bei Peters Imbiss zu sein). So sieht Teambuilding aus.

Ein persönliches Highlight gab es natürlich auch: Nach vielen gemeinsamen Trainingsrunden konnte ich meinen „Bruder Jakob“ dieses Mal tatsächlich um drei Minuten schlagen. Ich werde ihn selbstverständlich bei jeder passenden Gelegenheit daran erinnern; vermutlich mindestens bis zum nächsten Rad am Ring.

Am Ende bleibt vor allem eines in Erinnerung: großartiger Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und ein Wochenende, das wieder einmal gezeigt hat, dass Wissen, Erfahrung und Motivation tatsächlich mehr werden, wenn man sie miteinander teilt.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

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