Praktikum bei der ORDIX AG: Hessen-Technikum

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Wir sind Lara und Caro und haben im Zuge des Hessen-Technikums ein dreimonatiges Praktikum bei der ORDIX AG gemacht. Das Hessen-Technikum (https://www.hessen-technikum.de/) bietet jungen Frauen die Möglichkeit, einen Überblick über die MINT-Berufe zu bekommen, und somit eine Entscheidung für einen technischen Beruf zu erleichtern. Neben einem Hochschultag pro Woche sind wir die restliche Woche im Unternehmen und gewinnen einen Einblick in die Arbeit dort. Davon möchten wir euch in diesem Artikel erzählen.

Ausgangssituation:

Wir beide hatten nur geringe bis keine Vorkenntnisse im Bereich Informatik, als wir das Praktikum hier begonnen haben. Dementsprechend war das alles eine neue Welt und die Menge an Informationen aufzunehmen war eine Herausforderung. Dazu kam dann noch die Corona Krise. Dadurch herrschten zwar erschwerte Bedingungen, aber trotzdem konnten wir im Oktober, zu Beginn unseres Praktikums, noch in die Geschäftsstelle nach Wiesbaden kommen und wurden dort mit Laptops und der dazugehörigen Ausrüstung versorgt. So konnten wir später auch gut im Home-Office arbeiten.

Unser Projekt:

Wir sollten für das Python-Advanced-Seminar den Inhalt für einen Nachmittag zum Thema Python-Webentwicklung mit Flask gestalten. Dazu war es als erstes unsere Aufgabe einen Blog zu programmieren, an dem man die Funktionalitäten von Flask erklären kann und auf dessen Modell auch das restliche Seminar aufgebaut sein kann.

Für uns hörte sich das erstmal sehr kompliziert an, da wir uns mit keiner der zu nutzenden Programmiersprachen oder Programme auskannten. Nachdem wir uns allerdings mehrere Wochen mit einer Videoreihe in das Thema einarbeiten konnten, wirkte die Aufgabe zwar immer noch umfangreich aber machbar.


Wir haben ziemlich schnell Spaß am Programmieren gefunden, auch wenn es erstmal hauptsächlich darum ging etwas „nachzuprogrammieren". Besonders dadurch, dass wir immer wieder Erfolgserlebnisse hatten, wenn das, was man nach diesen Videos programmiert hat, auch bei sich selbst funktioniert hat. Insbesondere wenn wir dann noch eigene Änderungen erfolgreich ergänzen konnten. Wir haben viel gelernt und es wurde nie langweilig, auch weil wir selbst noch kreativ werden und eigenen Ideen einfließen lassen sollten. Nachdem wir durch die Tutorials einen guten Überblick über das Thema bekommen haben, haben wir unseren eigenen Blog mit allen Features geschrieben, die wir hinzufügen wollten. Wir haben uns ein eigenes Layout überlegt und letztendlich das was wir beide unabhängig voneinander programmiert hatten, zu einem vollständigen Programm zusammengefügt. Danach haben wir noch einige Funktionen gemeinsam hinzugefügt und hatten dann eine stabile Version unserer Website.

Während des Hessen-Technikums haben wir zudem noch Seminare besucht, wodurch wir einen Einblick in diesen wichtigen Teil der Geschäftsstelle Wiesbaden bekommen haben und außerdem lernen konnten wie solche Seminare aufgebaut sind. Das dort erlangte Wissen half uns beim nächsten Teil unserer Aufgabe, jetzt sollten wir nämlich mit unserem Blog als Beispiel eine Präsentation erarbeiten, welche in dem geplanten Python-Advanced-Seminar genutzt werden soll.

Schnell realisierten wir, dass unser Blog bei Weitem zu umfangreich war, als dass man ihn innerhalb von vier Stunden hätte erklären können. Deshalb haben wir noch einen Blog programmiert, eine vereinfachte Version, welche die Teilnehmer des Seminars dann nachbauen können. Anhand dieser Version des Blogs haben wir daraufhin vier Aufgaben konzipiert. Nach dieser Einteilung haben wir unsere Präsentation organisiert und die für die Aufgaben nötigen Informationen auf Folien geschrieben.

Währenddessen haben wir bei unserem vollständigen Blog angefangen die Dummy-Posts durch sinnvolle Blog-Beiträge zu ersetzen. Dadurch können die Teilnehmer, die den vollständigen Blog am Ende des Seminars bekommen, einige der in der Präsentation vorgestellten Dinge nochmal nachlesen. Diese Blog-Beiträge haben wir in eine JSON-Datei geschrieben und dazu noch ein Programm entwickelt, welches die Daten aus der JSON-Datei in unsere Datenbank schreibt. Dazu kam dann noch ein Programm, welches die Daten aus der Datenbank ausliest und sie in eine JSON-Datei schreibt.

Um herauszufinden ob die Präsentation so funktioniert wie wir uns das überlegt hatten, haben wir sie probeweise vor zwei Studenten halten dürfen. Das dort erhaltene Feedback haben wir umgesetzt und werden die inzwischen fertige Präsentation dann nochmal vor einem größeren Publikum halten. Dann waren diese drei sehr lehrreichen Monate auch schon vorbei.

Während der ganzen Zeit wurden wir tatkräftig unterstützt von tollen Ansprechpartnern und hatten immer die Möglichkeit bei Problemen nachzufragen. Auch ansonsten war eine offene und ehrliche Kommunikation möglich und wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt. Durch die Corona Pandemie war es leider nicht möglich die Kollegen oft persönlich in der Geschäftsstelle zu treffen, aber trotz dieser außergewöhnlichen Situation und durch technische Mittel wie Microsoft Teams war das Zusammenarbeiten mit Kollegen gut möglich, man konnte sich austauschen, nachfragen und gemeinsam arbeiten.

Fazit:

Insgesamt hat uns das Praktikum sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. Die Aufgabe war sehr vielseitig und zudem hatten wir noch die Möglichkeit drei Seminare zu besuchen, wodurch wir einen guten Überblick über die verschiedenen Tätigkeiten bei der ORDIX AG und grundsätzlich im Fachbereich Informatik erhalten haben. Außerdem haben wir es als sehr positiv wahrgenommen, an etwas mitzuarbeiten, das tatsächlich gebraucht wird und nicht nur als Beschäftigung dient. Dadurch waren wir sehr motiviert bei der Sache und dank der hilfsbereiten Unterstützung haben wir letztendlich auch ein tolles Ergebnis erzielt.

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