WebLogic Server 14c: What’s new?

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Mit dem WebLogic Server Version 14c veröffentlichte Oracle Anfang des Jahres 2020 eine neue Version des WebLogic Servers in der Standalone-Variante.

Was WebLogic ist, wie es installiert und konfiguriert wird, welche die wichtigsten Änderungen in 14c sind, und wie diese verwendet werden, beantworten wir in dieser Blogreihe zum Thema: WebLogic Server in der Version 14c.

Dieser Blog macht hiermit den Anfang und leitet in das Thema WebLogic Server mit einer kleinen Beschreibung und einer Aussicht auf die neuen Features ein.

WEBLOGIC BASICS

Der WebLogic Server (WLS) ist ein Produkt der Fusion-Middleware-Familie aus dem Hause Oracle. Oracle selbst beschreibt den WebLogic Server als den besten industriellen Application Server zur Entwicklung und Betrieb von Java EE Anwendungen.

Der WLS ist eine in der Java Virtual Machine (JVM) laufende Instanz der Java-Klasse weblogic.server und ist ein Werkzeug zur Verwendung, Verwaltung und Orchestrierung einer vor allem Java-lastigen Domain. Der WLS besteht aus zwei Servertypen: Dem Administration Server, welcher die hauptsächliche Konfiguration und Orchestrierung übernimmt, und dem Managed Server, auf welchem die Applikationen laufen.

Ein WebLogic Server bildet in der Fusion-Middleware-Familie den Mittelpunkt und dient als zentrale Anlaufstelle und Verbindung einzelner Produkte wie: Business Intelligence, Web Center, Enterprise Manager und/oder Identity Management zu einer Einheit. Doch auch eine Verwendung von eigener Software durch eine API-Anbindung ist möglich.

Oracle setzt beim WebLogic Server vor allem auf Hochverfügbarkeit und Performance. Die horizontale Skalierbarkeit der Managed Server sowie die Bereitstellung eines Node Managers schaffen eine dynamische und teilweise auch autodynamische Serverumgebung. Gepaart mit umfangreichen Werkzeugen können Domains sehr individuell an Anforderungen angepasst werden.

SNEAK PEEK

Die WebLogic Server Version 14c unterstützt Java EE 8 und bringt einige Neuerungen bezüglich der Unterstützung von Cloud und Microservices durch verbesserte APIs mit sich. Erstmalig unterstützt die Version 14c neben JDK 8 und Java SE 8 nun auch JDK 11 und Java SE 11. Die Unterstützung der älteren Versionen bleibt dennoch bestehen. (Oracle)

Im Bereich Security verwendet der WebLogic Server nun standardmäßig TLS sowie eine sichere Cipher Suite zur Verschlüsselung. Hinzu kommen kleinere Veränderungen und Anpassungen an die neu unterstützte Version von JDK 11.(Oracle)

Mit einigen neuen Features der Version 14c treibt Oracle besonders den bereits erwähnten autodynamischen und teilweise autonomen Betrieb eines WebLogic Servers voran.

Es gibt nun von Anfang an ein zertifiziertes Docker Image für 14c sowie die eine CRI-O-Verwendbarkeit für Kubernetes, welche on-premises als auch in der Cloud laufen. Der neue Slim Installer, ein kleiner und kompakter CLI-Only Installer, erleichtert und beschleunigt die Installation. Zusammen mit dem neuen WebLogic Deploy Tooling (WDT) sowie dem WebLogic Image Tool werden automatisierte Installationen und Konfigurationen vereinfacht. Weiter noch unterstützt der WebLogic Server nun eine bessere und umfangreichere Einbindung von Kubernetes zur Automatisierung und Überwachung. (Oracle-Blog)

Mit einher zu dieser Entwicklung in Richtung Automatisierung geht das Logging und Monitoring, weshalb Oracle in der WebLogic Version 14c REST APIs für ein Logging und Monitoring bereitstellt. Bei den eigenen Exportern setzt Oracle auf Elasticsearch und Kibana beim Logging und auf Prometheus und Grafana beim Monitoring.

AUSBLICK

Die folgenden Blogs dieser Reihe werden einige neue Features näher beleuchten und einen tieferen Einblick in die Einrichtung und Verwendung dieser zeigen.

Es sei hier erwähnt, dass die oben beschriebenen Punkte nur ein Ausschnitt der Änderungen in 14c abbilden. Bei weiterem Interesse finden sie Informationen in der offiziellen Oracle Dokumentation oder in unserem aktuellen Oracle WebLogic 14c Seminar.

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